EBZ-Lexikon

Begriffe von A - Z

 

 

3

3-Liter-Haus: 3-Liter-Haus ist ein Energiestandard für den Bedarf an Heizwärme eines Wohnhauses. Für die Heizung eines so charakterisierten Hauses werden jährlich nicht mehr als 30 Kilowattstunden Heizwärme pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche gebraucht. Das entspricht 3 Litern Heizöl pro Quadratmeter im Jahr.

 

B

Brennerstart/Schadstoffe: Ein Untersuchungsberichte des Instituts EST der Technischen Hochschule Aachen weisen nach, dass ein (Öl-)Brenner erst 3 - 6 min nach dem Start stabil läuft.
Betrachtet man nur den Spitzenwert der Schadstoffemissionen in den ersten 20 sec, so erreicht man allein damit beim Jahresbetrieb ca. 280 Stunden Brennerbetrieb mit erhöhtem Anteil an unverbrannten Kohlenwasserstoffe direkt in den Kamin. Unter diesen Bedingungen ergeben sich aus 100 l Öl oder 100 m³ Gas, die eine Energiemenge von ~1.000 kWh liefern sollten, gerade mal 360 kWh, also ein Jahreswirkungsgrad von 36%. 

 

 

Brennwerttechnik: Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig nutzt. Der Unterschied zu konventionellen Kesseln besteht darin, dass Brennwertkessel auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas nutzen. Brennwertgeräte gibt es für Gas- und Ölfeuerungen. In Nicht-Brennwertkesseln kann die Kondensationswärme nicht genutzt werden, dadurch entsteht ein sogenannter latenter Abgasverlust (bisher nicht im Schornsteinfegerprotokoll ausgewiesen) von ca. 6 Prozent bei Heizöl EL und ca. 11 Prozent bei Erdgas.

 

 

Blauer Engel: Der Blaue Engel (umgangssprachlich auch Blauer Umweltengel) ist ein seit 1978 vergebenes Prüfsiegel/Gütesiegel für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen.

C

COP (Coefficient of performance): Der COP ist das Verhältnis der aufgenommenen elektrischen Leistung zur abgegebenen Wärmeleistung. Vereinfacht ausgedrückt hat eine Wärmepumpe mit einem COP von 4,2 bei einer elektrischen Leistungsaufnahme von 1 kW eine Wärmeleistung von 4,2 kW. Oder bei einer angegebenen Wärmeleistung von 8 kW beträgt die Stromaufnahme der Wärmepumpe für den Kompressor 1,9 kW (8/4,2).

 

E 

Energiepass: Der Energieausweis ist ein Dokument, das ein Gebäude energetisch bewertet.

 

Erdwärme: Die Geothermie oder Erdwärme ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann, und zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann sowohl direkt genutzt werden, etwa zum Heizen und Kühlen im Wärmemarkt (Wärmepumpenheizung), als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom oder in einer Kraft-Wärme-Kopplung. Geothermie bezeichnet sowohl die ingenieurtechnische Beschäftigung mit der Erdwärme und ihrer Nutzung, als auch die wissenschaftliche Untersuchung der thermischen Situation des Erdkörpers.

 

F

Festbrennstoffe: Zu der Gruppe der Festbrennstoffe gehören Steinkohle, Braunkohle, Koks und Holz. Vor allem der Einsatz von Holz in Kachelöfen und Kaminen als Zusatzheizung erfreut sich zunehmender Beliebtheit. So kann insbesondere in der Übergangszeit die zentrale Heizungsanlage außer Betrieb bleiben und während der Heizperiode beliebig zugeheizt werden. Chemische Zusammensetzung Feste Brennstoffe werden nach ihren natürlichen und künstlichen Formen unterschieden. Natürliche Festbrennstoffe sind z. B. Braunkohle, Steinkohle, Torf und Holz. Als künstliche Brennstoffe werden dagegen die Verarbeitungs- bzw. Veredlungsprodukte der natürlichen Festbrennstoffe bezeichnet, so z. B. Braunkohlebriketts, Steinkohlebriketts oder Holzpreßlinge. Je nach ihrer Entstehungsgeschichte und dem Verarbeitungsprozess haben die Brennstoffe eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung. Chemische Bestandteile der festen Brennstoffe sind Kohlenstoff (C), Wasserstoff (H), Sauerstoff (O), Stickstoff (N), Schwefel (S), Wasser (H2O) und Asche. Steinkohle besitzt von allen Festbrennstoffen den größten Anteil an Kohlenstoff, während Holz den größten Sauerstoffanteil aufweist.

 

G

Geothermie: Die Geothermie oder Erdwärme ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann, und zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann sowohl direkt genutzt werden, etwa zum Heizen und Kühlen im Wärmemarkt (Wärmepumpenheizung), als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom oder in einer Kraft-Wärme-Kopplung. Geothermie bezeichnet sowohl die ingenieurtechnische Beschäftigung mit der Erdwärme und ihrer Nutzung, als auch die wissenschaftliche Untersuchung der thermischen Situation des Erdkörpers.

 

H

Heizungsschutz:

                                              

2 Millionen Heizkessel in Deutschland müssen ausgetauscht werden, weil sie zu hohe energetische Verluste haben.

 Nach der VDI 2035 Teil "Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen" ist es vorgeschrieben, das Heizungswasser vor Kalkablagerungen, Sauerstoffkorrosion und Korrosion durch Abgase zu schützen.

 Was passiert, wenn die Heizungsanlage beim Kesseltausch nicht gespült wird?

Von unabhängigen Prüfstellen wurde nachgewiesen, dass Verunreinigungen in Heizungsanlagen den energetischen Wirkungsgrad mit zunehmenden Alter erheblich verschlechtern!

Wird bei einem Kesseltausch das Wassersystem nicht gereinigt und gespült, bleiben diese Verluste bestehen! Diese können höher sein, als die Verbesserung des Wirkungsgrades des neuen gegenüber dem alten Kessel.

Reinigung und Spülung der Heizungsanlage erhöhen die Wirksamkeit und Inhibitoren verlängern die Lebendsauer der Anlage. Dadurch werden Brennstoffkosten gespart und die Umwelt durch weniger CO2 geschont. 

 

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weitere Informationen zum Thema Heizungsschutz unter www.sentinel-solutions.net

 

K

kontrolierte Wohnraumlüftung:

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung (Abk.: KWL) wird dann eingesetzt, wenn durch gute Abdichtungsmaßnahmen z.B. neuer Fenstereinbau nach RAL , das Gebäudeinnere nur noch wenig Luftaustausch mit der Außenluft erlaubt. Dies kann mit einem Wärmetauscher zur Wärmerückgewinnung kombiniert werden, die in der kalten Jahreszeit dafür sorgt, dass die ausströmende warme Innenluft die zuströmende Außenluft erwärmt und so möglichst wenig Wärmeenergie dem Gebäudeinneren entzogen wird. Die KWL soll sicherstellen, dass überschüssige Luftfeuchtigkeit, Luftschadstoffe und Kohlendioxid abtransportiert werden. Obwohl Anlagen heute mit einem Wirkungsgrad von über 90% auf dem Markt sind, ist die propagierte Energieersparnis nicht unbedingt gegeben, denn die Wärmeverluste können bei hohen Luftwechselraten höher sein im Vergleich zur traditionellen Fensterlüftung, die etwa eine Luftwechselrate von 0,1-0,2 /h zusätzlich zu den Gebäudeundichtigkeiten bedeutet.

Man unterscheidet zwischen zentralen und dezentralen Anlagen:

  • Zentrale Anlagen haben einen entfernten Aufstellungsort und arbeiten nahezu geräuschlos. Sie besitzen zwei Ausgänge und zwei Eingänge (Fortluft, Luft die nach außen geführt wird, Außenluft wird von außen zugeführt, Abluft wird aus den Wohnräumen abgesaugt, und Zuluft den Wohnräumen zugeführt). Zentrale Anlagen sind aufwändiger, denn die Lüftungskanäle müssen von den Wohnräumen zur Anlage geführt werden. Zwei Umluftarten kommen zum Einsatz:
    • Bei der einfacheren Variante 1 werden üblicherweise Küche, Bad und WC an die Abluftkanäle, Schlaf und Wohnräume an die Zuluftkanäle angeschlossen. Türen oder Lüftungsschlitze sorgen dafür, dass die Luft innerhalb der Wohnung gleichmäßig zirkulieren kann.
    • Bei Variante 2 ist jeder Raum einzeln regulierbar und erhält jeweils einen eigenen Zu- und Abluftkanal.
  • Dezentrale Anlagen eignen sich besonders für die Nachrüstung, sie versorgen normalerweise nur einen Raum.

 

Kombispeicher: Kombispeicher bestehen aus zwei Speichern, einem Pufferspeicher und einem - im oberen Bereich des Puffer-Speichers integrierten - Warmwasser-Speicher. Anstelle des Warmwasser-Speichers kann auch eine Heizspirale integriert sein, die das Wasser im Durchfluss erwärmt. Einsatzgebiet von Kombispeichern ist z. B. die kombinierte solare Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Funktionsweise eines Kombispeichers Der Kombispeicher ist mit dem Heizkessel und der Solaranlage verbunden. Der Pufferteil des Kombispeichers beinhaltet das Heizwasser des Heizkreislaufs. Im unteren Bereich des Kombispeichers ist der Solarwärmetauscher angeordnet. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung fließt die Wärmeträgerflüssigkeit der Solaranlage durch diesen Wärmetauscher und erwärmt das Heizwasser im Pufferteil des Speichers. Dieses wiederum gibt die Wärme an den Warmwasser-Speicher bzw. an die Heizspirale weiter. Sollte nicht genügend solare Wärme zur Verfügung stehen, wird der Heizkessel zugeschaltet. Wird hingegen mehr solare Wärme erzeugt, als für die Trinkwassererwärmung benötigt, wird diese bei Bedarf an den Heizkreislauf abgegeben.

 

L

Legionellen: Im Süßwasser vorkommende aerobe Stäbchenbakterien, die man über Aerosole einatmen kann. Sie sind für den Menschen schädlich - und zwar für Raucher extrem und Männer 3* mehr als Frauen. Sterblichkeitsrate: 20%. Sie kommen gehäuft in (technischen) Wassersystemen vor und vermehren sich prächtig im Temperaturbereich von 30...45ºC. Sie existieren schon im Grundwasser und sterben im Kaltwasser nicht ab.

Wo kommen sie vor?

  • Warmwassersysteme: Bäder, Duschen!
  • In allen stagnierenden Kaltwasserleitungen
  • In Luftbefeuchtern und Luftwäschern, z.B bei taupunktgeregelten Klimaanlagen.
  • Kühlkreisläufe: Kühltürmen
  • Wasserspiele mit Sprühzerstäubung
  • Durch Ultraschallzerstäuber in Schauobjekten
  • Bei Arbeiten mit Hochdruckreinigern
  • Im Wasser von Boden- und Wandheizungen
  • In Beregnungsanlagen

Was kann man tun?

  • Legionellen sind ein Wartungsproblem - deshalb in Hotels, Krankenhäusern, Rehazentren, Fitness-Centern und Schiffen immer nachfragen: 'Was tun Sie gegen Legionellen?'
  • Kupferleitungen hemmen die Vermehrung, deshalb kommen sie in Einfamilienhäusern selten vor.
  • Empfohlen wird eine zyklische Aufheizung des WW-Systems bis in den letzten Winkel auf über 70ºC oder der Einsatz von Chlor. Das Chlor hilft allerdings nur, wenn keine (Kalk-)Ablagerungen vorhanden sind, die helfen, schützende Biofilme um die Bakterien zu legen.

 

M

 

Modulation: Begriff dafür, dass die Brennerleistung stetig veränderbar und damit über einen Regler an den momentanen Bedarf anpassbar ist. Die stetige Leistungsanpassung wurde besonders schnell (weil besonders einfach) von den Gas-Geräteherstellern übernommen, denn sie ist als bestes Mittel gegen die Stillstandsverluste entdeckt worden; die entstehen nämlich immer dann, wenn der Brenner aus und der Kessel warm ist.

Bei fehlender Modulationsmöglichkeit des Brenners oder an der unteren Grenze der Modulationsfähigkeit wird der Brenner an- und ausgeschaltet: Man spricht vom Takten - das ist aber technisch wieder nicht anderes als eine Pulsweitenmodulation (PWM); es beansprucht nur die Bauteile sehr und in den Leerzeiten entstehen Stillstandsverluste. Diese entstehen also auch, wenn die Brenner/Kesselkombination durch Überdimensionierung an Ihrer unteren Modulationsgrenze angelangt ist - und nur noch takten kann(!) - unnötiger Mehrverbrauch ist die Folge: der Jahres-Nutzungsgrad sinkt und sinkt....

Fast alle Gas-Gerätehersteller schaffen 100-50% Modulation, einige Hersteller können 100-10%(!). Bei Ölbrennern ist das wegen der Düsen leider etwas schwieriger zu realisieren und selbst Könner bescheiden sich im noch im Jahr 2002 mit 2 Stufen, der moduliernde Ölbrenner ist erst jetzt im Kommen.

 

N

 

Nachtabsenkung: In diesen Zeiten wird die Beheizung der Räume reduziert. Wird sie ganz abgeschaltet, spricht man von Nachtabschaltung. Manche Regler erlauben es, eine einstellbare untere (Raum-) Grenztemperatur in dieser Zeit einzustellen. Da die Außentemperatur in westeuropäischen Breiten nachts um ca 10º gegenüber der Tagestemperatur absinkt, wird meist nachts doch nachgeheizt. Das ist normalerweise unnötig.

Besser ist es, Regler mit automatischem Heizbeginn (ausgelöst von der Außentemperatur) einzusetzen und auch richtig einzustellen. Oder man verhindert das Anspringen des Brenners, indem man die Nachtabsenkung wirklich tief genug einstellt und man sorgt dafür, dass der morgige Heizbeginn rechtzeitig stattfindet.

Es gibt eine Ausnahme bei ganz tiefen Temperaturen und kleiner Kesselauslegung, die alle 10 Jahre mal vorkommt: In diesen Tagen sollte man auf die Nachtabsenkung/~abschaltung verzichten, wenn man seine Räume morgens noch warm bekommen will.

 

Niedrigenergiehaus: Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man Neubauten, aber auch sanierte Altbauten, die das jeweilige gesetzlich geforderte energietechnische Anforderungsniveau unterschreiten. Derzeit gilt in Deutschland das Anforderungsniveau der Energieeinsparverordnung (EnEV – gültig seit 1. Februar 2002, novelliert im Juli 2007)

 

P

 

Passivhaus: "...oft wird der Begriff des sogenannten 'Passivhauses' verwandt. Das 'Passivhaus' strebt einen Energieverbrauch von unter 3 Liter, also eine Verbrauchsgrößenordnung von ca. 1 bis 2,5 Liter (Öl oder m³ Gas) an. Dieses Ziel ist sicherlich richtig, der Begriff selbst ist aber falsch und widerspricht den in der Fachliteratur verankerten Definitionen. Ein 'Passivhaus' müsste definitionsgemäß ausschließlich mit baulichen Mitteln der Energieeinsparung arbeiten. Es wird aber mit Lüftungstechnik und Wärmerückgewinnungssystemen ausgestattet, die eindeutig aktive Systemelemente darstellen; der Name ist somit falsch."

 

Photovoltaikanlage: Eine Photovoltaikanlage, auch PV-Anlage (bzw. PVA) oder Solarstromanlage genannt, ist ein Kraftwerk, in dem mittels Solarzellen ein Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt wird. Diese direkte Art der Energiewandlung bezeichnet man als Photovoltaik. Demgegenüber arbeiten andere Sonnenkraftwerke (z. B. solarthermische Kraftwerke) über die Zwischenschritte Wärmeenergie und mechanische Energie.

 

R

Raumluftabhängige Betriebsweise: Bei raumluftabhängiger Betriebsweise wird die für die Verbrennung benötigte Luft dem Heiz- oder Technikraum entnommen. Das ist zulässig, weil diese Aufstellräume nicht für den ständigen oder längeren Aufenthalt von Personen vorgesehen sind. Raumluftabhängig betriebene Heizkessel können nicht im Wohnbereich, wie Küche oder Badezimmer, aufgestellt werden.

 

Raumluftunabhängige Betriebsweise: Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise wird die für die Verbrennung benötigte Luft dem Heizkessel direkt aus dem Freien zugeführt und nicht dem Aufstellraum entnommen. Sog. Luft-Abgas-Systeme sind Rohr-in-Rohr-Konzepte: Im Innenrohr wird das Abgas ins Freie geleitet und in dem Ringspalt zwischen äußerem und innerem Rohr wird die Verbrennungsluft dem Gerät zugeführt.

 

Raumtemperaturgeführte Regelung: Die Vorlauftemperatur des Heizmediums wird in Abhängigkeit der Raumtemperatur eines gewählten Referenzraumes geregelt. Alle auf einen Raum wirkenden Einflussgrößen, wie z. B. Fremdwärmegewinne durch Sonneneinstrahlung, werden bei der Raumtemperaturmessung erfasst und bei der Wahl der Vorlauftemperatur entsprechend berücksichtigt.

 

Regenwassernutzung: Die Nutzung von Regenwasser als Brauch- oder Betriebswasser, um Trinkwasser zu sparen, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das Regenwasser wird dazu von Sammelflächen abgeleitet und in unter- oder oberirdischen Regenspeichern, z.B. in Zisternen gesammelt. Über Pumpen wird das Regenwasser von dort zu den einzelnen Zapfstellen transportiert. Ein 4-Personen-Haushalt kann z.B. bis zu 70.000 Liter Trinkwasser pro Jahr durch die Regenwassernutzung sparen. In Deutschland kann Regenwasser für die Toilettenspülung, Waschmaschine und Gartenbewässerung genutzt werden. Auch in Industrie und Gewerbe gibt es zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten.

 

S

Solarenergie: Als Sonnenenergie oder Solarenergie bezeichnet man die von der Sonne durch Kernfusion erzeugte Energie, die in Teilen als elektromagnetische Strahlung (Strahlungsenergie) zur Erde gelangt. Die Sonnenenergie ist annähernd konstant, seitdem sie gemessen wird; es gibt auch keine Hinweise auf deutliche Schwankungen in historischer Zeit. Die Intensität der Sonneneinstrahlung beträgt an der Grenze der Atmosphäre etwa 1,367 kW/; dieser Wert wird auch als Solarkonstante bezeichnet.

 

Solarthermie: Unter Solarthermie versteht man die Umwandlung der Sonnenenergie in nutzbare Wärmeenergie.

 

T

Taupunkt: Als Taupunkt wird der Zustand von Verbrennungsgasen beschrieben, bei dem diese vollständig mit Wasserdampf gesättigt sind. Dieser Zustand wird beim Abkühlen erreicht. Die zugehörige Temperatur ist die Taupunkttemperatur. Eine Unterschreitung der Taupunkttemperatur führt zur Kondensation des Wasserdampfes. Taupunkttemperaturangaben Die Taupunkttemperatur hängt vom Wasserdampf-Anteil in den Verbrennungsgasen ab. Sie ist deshalb bei den Brennstoffen Öl und Gas verschieden. Eine weitere Einflussgröße ist der Verbrennungsluft-Überschuss, bzw. der in den Abgasen gemessene CO2-Gehalt.

 

W

Wärmepumpe: Die Wärmepumpe ist eine Maschine, die unter Zufuhr von technischer Arbeit Wärme von einem niedrigeren zu einem höheren Temperaturniveau pumpt. Bei der Wärmepumpe wird die auf dem hohen Temperaturniveau anfallende Verflüssigungswärme zum Beispiel zum Heizen genutzt (Wärmepumpenheizung). Dagegen wird bei der Kältemaschine die Abkühlung eines Kältemittels beim Entspannen und Verdampfen genutzt, um ein Fluid abzukühlen.

 

Wärmeschutzverordnung: In der Wärmeschutzverordnung - oder auch Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden genannt - ist der maximal zulässige Wärmebedarf für Neubauten oder auch für nachträgliche Anbauten an bestehende Häuser festgelegt. Anwendung der Wärmeschtzverordnung Verlustanteile eines freistehenden Einfamilienhaus (Wärmedämmstandard 1977) Wärmeverluste über die Außenbauteile, z. B. Außenwände, Fenster usw., haben großen Einfluss auf den Wärmebedarf eines Hauses. Das heißt, je größer der Wärmedurchgangskoeffizient (k-Wert, Kennwert für die Wärmedurchlässigkeit der Wand) beispielsweise der Außenwand ist, desto mehr Wärme geht über diese verloren. Das vereinfachte Nachweisverfahren, welches bei kleinen Wohngebäuden mit bis zu vier Etagen angewandt wird, vergleicht daher die Wärmedurchgangskoeffizienten der zum Einsatz kommenden Materialien mit den maximal zulässigen der einzelnen Außenbauteile.

 

Wärmepumpe: Bei der Wärmepumpe wird einer Wärmequelle Wärme entzogen und durch das Zuführen mechanischer Arbeit auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Die Wärme wird dann an ein Heizsystem abgegeben. Die mechanische Arbeit wird über einen Kompressor zugeführt, der den Druck erhöht. Kernkomponente eines Kühlschrankes ist ebenfalls eine Wärmepumpe. Hier ist jedoch die ?Wärmequelle? = das Kühlfach die Nutzenergie. Die Wärme wird über einen Lamellenwärmetauscher an der Rückseite an den Raum abgegeben.

 

Z

Zentralstaubsauger: Zentral installierte Systeme (Zentralstaubsauger) bestehen aus der Saugeinheit, die stationär (meistens im Keller oder in der Garage) installiert ist. Von dort aus ist ein Rohrsystem im gesamten Haus verlegt, an das über eine Schlauchleitung das Saugrohr mit dem Bürstenkopf angeschlossen wird. Die angesaugte Luft wird, nachdem sie in einem Zyklonfilter oder Lamellenfilter gereinigt wurde, in der Regel nach außen aus dem Haus geblasen. Die Geruchsbelästigung wie bei herkömmlichen Staubsaugern durch die Verwirbelung der Abluft im Zimmer entfällt, was besonders für Feinstaub-Allergiker von Vorteil ist. Der Lärm eines solchen Gerätes ist entsprechend gering.Zentral installierte Systeme (Zentralstaubsauger) bestehen aus der Saugeinheit, die stationär (meistens im Keller oder in der Garage) installiert ist. Von dort aus ist ein Rohrsystem im gesamten Haus verlegt, an das über eine Schlauchleitung das Saugrohr mit dem Bürstenkopf angeschlossen wird. Die angesaugte Luft wird, nachdem sie in einem Zyklonfilter oder Lamellenfilter gereinigt wurde, in der Regel nach außen aus dem Haus geblasen. Die Geruchsbelästigung wie bei herkömmlichen Staubsaugern durch die Verwirbelung der Abluft im Zimmer entfällt, was besonders für Feinstaub-Allergiker von Vorteil ist. Der Lärm eines solchen Gerätes ist entsprechend gering.

 

 

 

 

 

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